Ein Jahr Acker in einer Kiste.

Scroll durch zwölf Monate auf unseren acht Beeten. Am Ende liegt in der Kiste, was heute wirklich reif ist.

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Was du siehst, ist der Stand von heute vor einem Jahr. Unten im Schriftfeld läuft das Datum mit, Tag für Tag, bis heute.

Lauch und Kohl in Reihen, von oben gesehen, die Blätter weiß vom Raureif

Dezember bis Februar

Im Winter arbeitet der Frost.

Auf den offenen Beeten frieren die Schollen der Winterfurche auf und zerfallen zu feiner Krume. Lauch und Feldsalat bleiben draußen stehen und vertragen den Raureif.

Was nicht mehr wächst, kommt aus dem Hoflager: Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Rote Bete und Kürbis.

Im März zieht der Pflug die ersten Furchen.

Dann geht es Beet für Beet: Zwiebeln stecken, Spinat säen, Kartoffeln legen. Möhren erst ab Mitte April, wenn der Boden warm genug ist. Der Kürbis wartet bis nach den Eisheiligen.

Zwei schnurgerade Reihen junger Keimlinge in frisch bearbeiteter dunkler Erde, von oben
Zwei Reihen, zehn Tage nach der Aussaat.

Acht Beete, acht Pläne.

Jedes Etikett zeigt das Jahr eines Beets. Grün heißt wachsen, Orange heißt reif.

1 Möhren

Gesät Mitte April, gezogen ab Mitte Juli bis Ende Oktober. Über Winter steht Grünroggen.

2 Kartoffeln

Gelegt Mitte April. Frühkartoffeln ab Ende Juni, die letzten bis Mitte Oktober.

3 Weißkohl

Gepflanzt am 10. Mai, Köpfe schneiden wir ab September bis in den November.

4 Spinat, dann Lauch

Spinat bis Anfang Juni, danach Lauch. Der wird von Oktober bis März gestochen.

5 Hokkaido

Gepflanzt nach den Eisheiligen, geerntet ab September und immer vor dem ersten Frost.

6 Rote Bete

Gesät Anfang Mai, die ersten kleinen Knollen ab Ende Juli.

7 Zwiebeln, dann Feldsalat

Steckzwiebeln Ende März, Ernte Ende Juli. Ab September Feldsalat bis in den März.

8 Bohnen, dann Spinat

Buschbohnen von Juli bis Anfang September, danach Herbstspinat bis Ende November.

Nächstes Jahr rückt jede Kultur ein Beet weiter. So erholt sich der Boden, das ist die Fruchtfolge.

Frisch gezogene Möhren mit grünem Laub auf dunkler Erde, von oben

Ab Juli, Woche für Woche

Ernte heißt Lücken.

Wir ernten nicht an einem Tag, sondern jede Woche so viel, wie in die Kisten passt. Deshalb frisst sich die Ernte langsam durch die Beete, und hinter ihr wird der Acker wieder braun.

Und jetzt bremst das Jahr.

Bis zu dem Tag, an dem du diese Seite liest.

Heute.

Die Beete, die gerade reif sind, heben sich ab.

Daraus packen wir die Kiste dieser Woche.

Was nicht reif ist, fehlt. Was im Lager liegt, sagen wir dazu.

Die Kiste dieser Woche.

Gepackt aus dem Stand von heute.

  1. MöhrenBeet 1, reif seit 15. Juli
  2. KartoffelnBeet 2, reif seit 25. Juni
  3. WeißkohlBeet 3, reif seit 10. September
  4. LauchBeet 4, reif seit 1. Oktober
  5. Hokkaido-KürbisBeet 5, reif seit 1. September
  6. Rote BeteBeet 6, reif seit 25. Juli
  7. Zwiebelnaus dem Hoflager

Bald dabei: Feldsalat und Spinat.

Demo-Seite: Es wird nichts bestellt und nichts gesendet.