Oben: 33 Facetten.
Die Krone fängt das Licht ein und gibt es wieder ab. Jede Facettenart hat ihren eigenen Winkel.
Ein Verlobungsring aus der Goldschmiede Erlwein beginnt bei einem Stein, der noch nicht leuchtet. Scroll, und schleif ihn selbst fertig.
Zum WerkstattzettelLicht zurück im Schema: 0 von 41 Strahlen
Der Schleifer sägt die Oberseite plan. Das wird die Tafel, das große Fenster oben im Stein. Dann setzt er ihn gegen einen zweiten Stein und schleift ihn rund.
Danach hat der Kiesel eine Form. Licht hat er noch keins: es geht hinein und kommt irgendwo heraus, nur nicht oben.
Die Krone fängt das Licht ein und gibt es wieder ab. Jede Facettenart hat ihren eigenen Winkel.
Das Fenster nach oben. Rund 55 Prozent des Durchmessers.
Liegen flach um die Tafel und teilen das Licht in Funken.
Stehen in 34,5 Grad und bestimmen, wie viel Licht hineinkommt.
Führen die Krone sauber an den Rand.
Schön ist er jetzt. Hell noch nicht.
Im Schema kommen gerade 0 von 41 Strahlen oben zurück. Der Rest verlässt den Stein durch den Boden, denn der Boden ist noch Rohling.
Hauptfacetten und untere Rundistfacetten, über Kreuz geschliffen. Jede nimmt dem Rohling ein Stück Boden.
Bei 48 Grad wirft der Boden das Licht schon zurück, aber schief. Ein Teil geht seitlich verloren.
Flacher heißt: noch mehr Material weg. Deshalb kommt man von steil, nie von flach. Schau unten auf den Winkel.
Fast jeder Strahl trifft innen zweimal auf und kommt oben wieder heraus. Das ist Brillanz, und sie hängt am Winkel, nicht an der Größe.
Schema: Schnitt durch die Mitte, vereinfacht in 2D, Brechzahl 2,417.
Wir suchen den Stein nach seinem Schliff aus, nicht nach seinem Gewicht. Dann treiben wir die Krappen über die Rundiste, eine nach der anderen, bis er sich nicht mehr rührt und trotzdem von unten Licht bekommt.
Wähle Form, Fassung und Metall. Wir zeichnen den Ring darauf, mit der Lichtspur aus deinem Schliff. Bring ihn zum Erstgespräch mit.
Lichtspur: noch nicht geschliffen.
Der Zettel bleibt auf deinem Gerät. Gesendet wird nichts.