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Extrafein. Spitze 0,22 mm. Für kleine Schrift und dünnes Papier.
Halmund baut Füllhalter mit Goldfeder, jede Spitze von Hand geschliffen. Scroll weiter, und der Füller schreibt dir diesen Brief.
Deinen Namen schreibenHandgeschrieben: Liebe Leserin, lieber Leser, scroll weiter, ich schreibe mit.
Der Spalt teilt die Feder in zwei Spitzen. Drückst du, gehen sie ein paar Hundertstel Millimeter auseinander, und mehr Tinte läuft nach. Hebst du an, schließen sie sich wieder. Mehr Mechanik braucht ein schöner Strich nicht.
Nach oben fährt die Feder fast ohne Druck. Die Spitzen liegen aneinander, es entsteht ein Haarstrich.
Die Spitzen spreizen sich, der Strich schwillt an. Schau auf die Zeichnung: Sie öffnet sich genau dann.
Läuft der Strich quer zur Schreibkante, wird er breit, läuft er längs, wird er schmal. Diese Seite rechnet das für jeden Punkt aus.
Breite = Spitze × (r + (1 − r) × |sin(Zugrichtung − Federwinkel)|) + Spreizung × Druck
Jedes Blatt schreibt dasselbe Wort mit derselben Hand. Nur die Spitze ist eine andere.
Extrafein. Spitze 0,22 mm. Für kleine Schrift und dünnes Papier.
Fein. Spitze 0,28 mm. Die Feder für Notizbuch und Kalender.
Mittel. Spitze 0,36 mm. Wer nicht weiß, welche, nimmt diese.
Breit. Spitze 0,50 mm. Für Unterschriften und große Schrift.
Doppelbreit. Spitze 0,66 mm. Viel Tinte, viel Glanz.
Kursiv 1,0. Eine flache Kante. Hier entscheidet der Winkel, nicht der Druck.
Unsicher? Weiter unten schreibt jede Feder deinen Namen, und du siehst den Unterschied an dir selbst.
Jede Spitze geht über die Scheibe, dann über Papier, dann wieder über die Scheibe. Erst wenn sie in alle Richtungen leise gleitet, bekommt sie ihren Schaft.
Tipp deinen Namen, wähl eine Feder und scroll. Die Buchstaben sind eine gezeichnete Schreibschrift, nicht deine Handschrift. Die Breite jedes Strichs aber rechnet die Feder aus.
Die Lupe zeigt die Spitzen. Bei jedem Abstrich gehen sie auf. Stell den Winkel um und scroll zurück: Derselbe Name wird ein anderer.
Erst glänzt die Tinte, dann wird sie matt. So schreibt deine Feder M bei 40 Grad.
Wir gravieren ihn so, wie die Feder ihn eben geschrieben hat. Dann fehlt nur noch der Umschlag.