Wurzelhaar
Feine Härchen an der Wurzelspitze saugen das Wasser zwischen den Erdkrümeln heraus.
Ein Einblatt lässt die Blätter hängen, sobald die Erde trocken ist. Scroll, und gieß sie.
Meinen Platz prüfenDas Wasser sinkt bis zu den Wurzeln. Oben an den Blättern passiert noch nichts.
Nicht krank, nur leer
Ist der Ballon voll, drückt er von innen gegen die Wand, und das Blatt steht. Fehlt Wasser, wird er weich, und das Blatt klappt zusammen. Botaniker nennen diesen Innendruck Turgor.
Bleibt ein Blatt nach dem Gießen weich und wird gelb, war es eher zu viel Wasser. Dafür ist der Plan am Ende da.
Ohne Pumpe. Oben verdunstet Wasser, und das zieht von unten nach, Faden für Faden.
Feine Härchen an der Wurzelspitze saugen das Wasser zwischen den Erdkrümeln heraus.
Im Querschnitt sieht man die Leitbündel. In ihren Röhren steigt das Wasser nach oben.
Die Mittelrippe verteilt es in die Seitenadern, bis in den Rand des Blatts.
Unten am Blatt öffnen sich winzige Poren. Hier geht Wasser als Dampf hinaus und zieht den Faden nach.
Warm, hell und trocken heißt: mehr Dampf hinaus, schneller wieder Durst. Darum hängt der Gießplan am Platz, nicht am Kalender.
Das helle Band ist das Wasser. Es steigt in den Leitbahnen der Stängel nach oben.
Wo es ankommt, füllen sich die Zellen. Der Stängel spannt sich, das Blatt hebt sich und öffnet sich.
So sieht ein trockener Nachmittag aus. Keine Krankheit, nur leere Leitbahnen.
In echt dauert das ein paar Stunden. Hier hast du es in ein paar Sekunden gesehen.
Dieselbe Pflanze, derselbe Topf, dieselbe Erde. Nur der Platz ist anders.
Zwei Angaben genügen. Die Banderole am Topf rechnet daraus, wie oft du gießt.
Gießplan · Einblatt
Ostfenster, etwa 1 m
alle 7 Tage
etwa 250 ml, nach 15 Minuten den Untersetzer leeren
Morgensonne ist ihr liebstes Licht.
Faustregel einer erfundenen Marke. Vor dem Gießen: Finger 2 cm in die Erde, trocken heißt gießen.
Einblatt im Terrakottatopf, 17 cm, mit Banderole für deinen Platz. 34 Euro.
Demo-Seite: Es wird nichts bestellt und nichts gesendet.