Gegen den Wind geht es nur im Zickzack.
Die Luvwerft baut Holzjollen für Binnenseen. Scroll weiter, und sie legt ab.
Probefahrt anfragenIn der Halle am Ufer
Elf Jollen im Jahr, jede mit der Hand geplankt.
Lärche auf Eschenspanten, geklinkert und siebenmal lackiert. Wer eine Jolle bestellt, darf beim Planken dabei sein und fährt sie zum ersten Mal mit uns an der Pinne.
Am Wind.
Fünfundvierzig Grad zum Wind, näher geht es nicht. Die roten Fäden am Segel liegen glatt an, dann zieht es.
Klar zur Wende.
Pinne nach Lee, der Bug dreht durch den Wind. Einen Herzschlag lang flattert das Segel.
Ree. Kopf runter.
Der Baum schlägt auf die andere Seite, du wechselst mit. Drüben füllt sich das Segel wieder.
Jeder Knick ist Weg nach Luv.
Geradeaus gegen den Wind fährt keine Jolle der Welt. Hinter dir bleibt das Kielwasser als Zickzack stehen.
Leicht genug für jede Wende.
Hundertvier Kilo Rumpf. Sie dreht auf der Stelle und verzeiht eine zu späte Hand an der Schot.
Jede Jolle beginnt als Strich auf Papier.
- Länge
- 4,38 m über alles
- Breite
- 1,58 m
- Großsegel
- 10,6 m², eine Reffreihe
- Rumpf
- 104 kg, Lärche auf Esche
- Tiefgang
- 0,14 m, mit Schwert 1,02 m
- Bauzeit
- neun Wochen
Komm an den Steg.
Eine Stunde auf unserem See, mit dem Bootsbauer an der Pinne. Von April bis Oktober, bei jedem Wind ab zwei Beaufort.