vellinphono

Gezeichnet mit gut 40 Windungen. Eine echte Plattenseite hat rund 700.

Sieh dir an, was du hörst.

Vellin Phono Modell Eins, ein Plattenspieler aus Schiefer und Aluminium. Scroll, und die Platte dreht sich unter deinem Daumen.

Vorführung anfragen

Eine Rille. Kein Kreis.

Die Nadel läuft auf einer einzigen Spirale von außen nach innen, und der Arm folgt ihr, ohne zu ziehen. Die helle Spur zeigt, wo sie schon war.

Der erste Steg.

Zwischen zwei Stücken liegt ein glänzender Ring mit weiter Rille. Auf dieser Seite liegt jeder Steg genau dort, wo ein Abschnitt endet.

Zwei Hände setzen den geraden Aluminiumarm auf die Schieferzarge, daneben der schwarze Teller auf der Werkbank

Drei Leute, eine Werkbank.

Jeder Modell Eins wird von einer Person von Anfang bis Ende gebaut. Wer den Arm einsetzt, hat vorher auch das Lager eingepasst und den Teller ausgewuchtet.

Am Ende spielt dieselbe Person eine Testplatte, Seite A, bis in die Auslaufrille. Erst dann kommt der Deckel drauf.

Eine rohe Schieferplatte mit frisch ausgefräster runder Mulde für das Lager, feiner Staub auf der Oberfläche
Die Zarge ist eine Platte Schiefer, 40 Millimeter dick. Schiefer schwingt kaum mit, und was nicht mitschwingt, landet nicht im Ton.

Fünf Teile, sonst nichts.

Kein Display, kein Bluetooth, keine Automatik. Alles verschraubt, nichts verklebt.

Zarge

Schiefer aus einem Bruch an der Mosel, auf der Fräse ausgedreht und von Hand geschliffen.

450 × 360 × 40 mm

Lager

Eine gehärtete Welle steht auf einer Keramikkugel. Ein Punkt Kontakt, ein Tropfen Öl im Jahr.

Welle 16 mm, Kugel 4 mm

Teller

Aus dem Vollen gedrehtes Aluminium, innen bedämpft. Seine Masse glättet jede Laune des Motors.

300 mm, 4,2 kg

Riemen und Motor

Ein flacher Riemen, ein Motor in eigener Dose neben der Zarge. Sein Brummen kommt nicht bis zum Teller.

33⅓ und 45 Umdrehungen

Tonarm

Ein gerades Rohr, neun Zoll lang, kein Knick. Er führt die Nadel und hält sich sonst raus.

229 mm effektive Länge

Jedes Teil lässt sich in der Werkstatt tauschen. Ein Plattenspieler soll länger halten als die Sammlung.

Jetzt einmal ohne Ton.

Was die Nadel liest, kann man sehen. Man muss nur nah genug heran.

Näher ran.

Dorthin, wo die Nadel gerade sitzt. Sie wiegt keine zwei Gramm und liest trotzdem jede Bewegung.

Die Rille wackelt.

Ihre Wände laufen nicht gerade, sie schlagen aus. Die Nadel muss jeden Ausschlag mitgehen, sonst geht er verloren.

Die Wand ist die Welle.

Hier ist nichts verschlüsselt. Die Form der Wand ist die Form des Klangs, nur in Vinyl statt in Luft.

Zwei Wände, zwei Kanäle.

Die innere Flanke trägt links, die äußere rechts. Wer will, hört genau diese Welle, gerechnet aus derselben Formel wie das Bild.

Drei Sekunden, im Browser erzeugt. Keine Aufnahme, nichts wird geladen.

Der Modell Eins auf einem dunklen Eichensideboard vor einer grauen Wand in der Dämmerung, rotes Etikett auf der Platte

Modell Eins.

Ein Plattenspieler für ein Wohnzimmer, nicht für ein Regal voller Technik. Er braucht eine Steckdose, einen Verstärker mit Phono-Eingang und eine ebene Fläche.

Makroaufnahme: Tonabnehmer und Nadel in der Rille einer schwarzen Platte, ein schmaler Lichtstreif auf den Rillen
Antrieb
Flachriemen, Motor in eigener Dose
Drehzahlen
33⅓ und 45 pro Minute, umschaltbar am Motor
Zarge
Moselschiefer, 450 × 360 × 40 mm
Teller
Aluminium, 300 mm, 4,2 kg
Tonarm
9 Zoll, gerade, 229 mm effektive Länge
Gewicht
17,8 kg mit Arm
Preis
3.480 € mit Arm, Tonabnehmer nach Wahl

Bis in die Auslaufrille.

Am Ende läuft die Nadel in einen geschlossenen Kreis. Der Teller dreht still weiter, bis der Arm abhebt und zurückkehrt. Dann steht das Etikett.

Vorführung in der Werkstatt, samstags nach Termin. Bring eine Platte mit, die du gut kennst.

Demo-Seite: Es wird nichts gesendet.